im zuge eines realisierungswettbewerbs soll im altonaer park von st. pölten, niederösterreich, ein kindermuseum projektiert werden. der park gilt als städtebaulich wertvoller ort und wird durch das projekt in seinen qualitäten deutlich aufgewertet. der baumbestand wird an den rändern verdichtet, um die wahrnehmung des parks zu stärken und die erholungsbereiche von den straßen abzuschirmen. bei der positionierung der gebäude wurde auf den baumbestand besonders rücksicht genommen. pavillonartige gebäudeteile gruppieren sich um die alten parkbäume. naturraum und architektur korrespondieren behutsam miteinander und schaffen einen wechselwirkungswert. die form der gebäude steht im dialog mit den bäumen und der natur, so dass die erhaltene parkfläche maximal groß erscheint. umgeben von den alten parkbäumen liegt das spielerisch elegante gebäude im nordöstlichen teil des geländes. wie die glieder einer perlenkette fädeln sich die gebäudeteile um die vorhandenen bäume und schützen den park vor der hauptstraße im norden.in anlehnung an die baumkronen überschneiden sich kreisförmige grundrisskörper zu einem organischen grundriss.
durch die richtungslose struktur im grundriss entsteht ein offenes haus. die unterschiedlichen höhen der baukörper und die ausformulierung der fassaden spiegeln die inneren funktionen wider. eine sensible fassadengestaltung macht sich durch eine konstruktive vertikale und horizontale gliederung der einzelnen baukörper bemerkbar. das foyer dient als zentraler knotenpunkt zwischen den verschiedenen sicherheitszonen. diese sind jederzeit abtrennbar und ermöglichen so einen unabhängigen betrieb. der offene foyerraum dient als schnittstelle zu den ebenerdigen bereichen cafe mit bibliothek", indoor-spielplatz und den ausstellungsräumen. vom foyer aus führt der weg über die vertikale erschließung zum empfangsraum im 1. obergeschoss und von dort weiter zu den laboren. das außenlabor ist durch eine zeltkonstruktion mit stoffsegeln vor hitze und niederschlag geschützt.

wettbewerb mit tiburg.at

Information

architektin dipl. ing. ulrike tinnacher

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