Die Wohnung liegt in einer ehemaligen Wiener Schuhfabrik, ihre industrielle Vorgeschichte wird durch eine imposante Eisenstütze mit drauf ruhendem I-Träger sichtbar. Diese strukturiert den leeren Raum asymmetrisch und überspannt gleichzeitig 10 Meter Raumlänge ohne jegliche Zwischenwände. Eine Kappendecke sorgt für 3,60 Meter Raumhöhe und unterstreicht die Nord-Süd Ausrichtung der Wohnung. Dieser Richtung folgend wurden auch die raumlangen Massivdielen aus Douglasie verlegt. Im Eingangsbereich liegt ein Fries aus demselben Holz um großformatige graublaue Natursteinplatten. 

Belichtet wird die Wohnung über eine nördliche Fensterachse, dem Eingangsbereich angegliedert, und einer südlichen Fensterachse mit Balkon.

Den Wohnraum unterteilt ein Kubus, in und um diesen Funktionen wie Badezimmer, Kleiderschrank, Abstellflächen, Waschmaschine und Schlafzimmer untergebracht sind. Eine Zwischendecke aus sichtbaren Holzbalken ruht auf dem Tischlereinbau und ermöglicht die Nutzung als Gästezimmer, während darunter das Schlafzimmer als intime Koje untergebracht ist. Zwei Schiebetüren schirmen diesen privaten Schlafbereich vom angrenzenden Wohnraum ab - auf der gegenüberliegenden Seite Richtung Norden wird diese Funktion von Vorhängen übernommen. 

Information

dipl. ing. ulrike tinnacher

kranzgasse 18 - 1150 wien

ballhausgasse 3 - 8010 graz

atelier@ulriketinnacher.at
0664 42 10 607

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